Die drei häufigsten Kinderkrankheiten

Die drei haeufigsten Kinderkrankheiten

Kinderkrankheiten hören sich zwar harmlos an, aber sie sind alles andere als harmlos. Von Kinderkrankheiten werden auch nicht nur Kinder betroffen. Sie können in jedem Alter auftreten, aber da bei Kindern das Immunsystem noch nicht so entwickelt ist wie bei einem Erwachsenen, trifft es sie ganz besonders oft. Wenn auch Sie als Kind schon verschiedene so genannte Kinderkrankheiten wie Masern oder Röteln hatten, werden Sie sehr wahrscheinlich nicht noch einmal daran erkranken, denn durch die einmalige Infektion erlangen Sie in der Regel eine lebenslange Immunität. Wenn Sie in der Regel ihre Medikamente in einer Online Apotheke kaufen, sollten Sie allerdings bei einer Kinderkrankheit darauf verzichten, denn hier kommt es darauf an, möglichst schnell mit der Medikamentengabe zu beginnen. Suchen Sie möglichst mit dem Kind sofort einen Arzt auf, um zu klären, ob es sich wirklich um eine der typischen Kinderkrankheiten handelt.

Der Verlauf der Masern

Zu den häufigsten Kinderkrankheiten gehören immer noch die Masern. Diese Krankheit kann oft von schwerwiegenden Komplikationen begleitet werden. Dazu zählen unter anderem eine Mittelohrentzündung, der Masernkrupp oder sogar eine Lungenentzündung. Kommt noch eine Hirnentzündung dazu, kann der Verlauf sehr schwer werden, denn dagegen gibt es immer noch kein wirksames Medikament. Spätfolgen können von Lernschwierigkeiten bis hin zur lebenslangen Behinderung reichen. Masern sind äußerst ansteckend. Der Virus wird über die Luft übertragen, deshalb wird er auch als fliegende Infektion bezeichnet. Am häufigsten werden Kinder im Kindergarten betroffen, die nicht gegen Masern geimpft sind. Daher raten Ärzte zu einer Schutzimpfung.

Unangenehm, aber harmlos

Sehr häufig bekommen Kinder Röteln. Für die Kinder selber ist die Krankheit harmlos, stecken Sie sich allerdings während der Schwangerschaft an, kann es bei ihrem Kind zu schlimmen Folgeerkrankungen führen. Ihr Kind könnte dadurch blind oder taub zur Welt kommen oder vielleicht einen Herzfehler haben. Um das Risiko bei schwangeren Frauen zu verringern, sollten alle Kinder geimpft werden. Die Röteln werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen.

Unangenehm und schmerzhaft – der Ziegenpeter

Vom Volksmund mit einem lustigen Namen bedacht, ist diese Krankheit alles andere als harmlos. Mumps kann im schlimmsten Fall zur Hirnhautentzündung führen und damit für bleibende Schäden des Gehörs sorgen. Trotz moderner Medizin gehen etwa 5 % aller Taubheitsfälle bei Kindern auf Mumps zurück. Aber auch bei Jugendlichen und erwachsenen Männern kann diese Krankheit zu schweren Folgen führen. So kann eine Hodenentzündung dafür sorgen, dass die Männer unfruchtbar werden. Sehr häufig ist auch die Bauchspeicheldrüse von der Krankheit betroffen. Ziegenpeter oder Mumps wird durch Tröpfcheninfektion mit dem Virus Paramyxo übertragen.

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